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Microstructure Physics
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Applied Surface Physics and Micro Technology |
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Übungsaufgaben zur Elektronikvorlesung SS 06 Uni Mz
D. EEPROM und Bipolartransistoren am 19. Juni 06, 18 Uhr
1. Tunneloxid In der Vorlesung haben wir EEPROM behandelt, in denen über einem MOSFET Kanal ein allseitig isoliertes Gate platziert ist, welches entweder durch „Hot-Electrons“ aus dem darunter liegenden Kanal oder aus einem weiteren, darüber liegenden Steuer-Gate durch Tunneln geladen oder entladen werden kann. Wir interessieren und hier für das Design der Isolation zwischen einem solchen Steuer-Gate und dem floatenden Speichergate, d.h. bei welchen Spannungen und Geometrien erwarten wir einen wirksamen Ladungstransfer?
wobei E0 die Barrierenhöhe, E die Energie des Elektrons und W die Barrierenweite ist.
a) Laut Vorlesung MOSFET- „Reale Materialien“ haben wir für das System Silizium – SiO2 die nebenstehenden Energie- verhältnisse: Überlegen sie, welche Energieniveaus für Tunnel-
b) Für die Umladung eines Si-SiO2-Si Speicherkondensators
c) Die elektrische Durchbruchsfeldstärke eines guten Silizium- weitere „Sicherheit“ für die Ausnutzung des Tunneleffektes.
2. Verstärker in Emitterschaltung Die nebenstehende Schaltung A) wollen wir für einen
a) Wählen sie RC so, dass die Verlustleistung des
b) Es sei RE nun 1 kOhm. Welche Ausgangsspannungen
c) Überschlagen sie nun mit dem passenden hFE aus dem Datenblatt den nötigen Basis-Eingangsstrom und finden sie die die zugehörige Spannung an der Basis. Dimensionieren sie etwa den zehnfachen Querstrom für den Spannungsteiler R1 und R2 und berechnen sie die Widerstandswerte.
d) Die errechneten Widerstandswerte können sie weder in Zahlenwert noch Toleranz kaufen. In den Katalogen finden sie dagegen die Widerstandsreihe E24 von 43kOhm und 360 kOhm. Überlegen sie, wie die Schaltung dennoch funktioniert und sich z.B. IC, AP leicht verschiebt.
e) Um nachfolgend die Signalquelle B) anschließen zu können, müssen wir uns den Eingangswiderstand der Schaltung überlegen. R1 und R2 wirken parallel, das ist klar, aber wir brauchen noch den Eingangswiderstand der Basis selbst. Wer hier 0,66 V durch IBE, AP teilt, ist auf dem Holzweg! Richtig ist es, den differentiellen Leitwert
f) Anschluß von Signal und Ausgang B) in der Schaltung: Die Kondensatoren blocken die vorherrschenden Potentiale des Verstärkers ab, sind aber für Wechselstromsignale transparent (falls ausreichend dimensioniert). Wir können den kleinen Verstärker also z. B. für den Tonabnehmer einer Gitarre einsetzen. Welche Werte für RG und RL sind sinnvoll zu wählen?
g) Die Verstärkung der Schaltung können sie einfach berechnen. Die Eingangsströme an (rBE +RE) sind mit b zu den Strömen am Ausgangswiderstand verknüpft. Eine Eingangsspannung u1 an der Basis ist also in einen Eingangsstrom umzusetzen und in Folge in eine Ausgangsspannung u2 zurückzutransformieren. Berechnen sie die sog. „Leerlaufverstärkung“ VUL = u2/u1 des Verstärkers (d.h. für RG sehr klein und RL genügend groß) im Arbeitspunkt.
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